Iran-Krieg: Die Nacht der Nächte - ich bin sehr erleichtert
Alle, die sich mit dem Thema Transformation und Zeitenwende auseinandersetzen, sehen sich mit der Möglichkeit - oder auch Wahrscheinlichkeit - konfrontiert, dass es eine ganze Zeit lang erst schlimmer werden muss, bevor es besser werden kann. Das hängt mit dem freien Willen des Menschen zusammen. Und damit, dass der Mensch derzeit immer noch hauptsächlich durch Leiden dazulernt. Dabei nehme ich mich ausdrücklich nicht aus (seufz!).
Doch was heißt das konkret? Wie schlimm muss es denn noch werden, bevor es besser wird? Stand gestern nacht: Es steht die Möglichkeit im Raum, dass die Zionisten (nicht "die Juden" oder "die Israelis"!) und die Gefolgsleute des Tiefen Staates Iran von der Landkarte radieren wollen, weil er sich nicht dem Diktat des Imperiums beugen will. Das impliziert auch die Möglichkeit, dass diese Psychopathen in ihrer Verzweiflung in die Versuchung geraten, Nuklearwaffen einzusetzen. Denn das iranische Volk zeigt eine - für die meisten überraschende - Widerstandskraft, die ich mir auch für Deutschland wünschen würde. Und der Einsatz von Nuklearwaffen könnte für uns alle den Anfang vom Ende bedeuten.
Doch über Nacht hat sich nun das alles in Wohlgefallen aufgelöst. Zumindest scheinbar und zumindest vorerst. Die USA und der Iran haben sich nämlich zwei Stunden vor Ablauf des Genozid-Ultimatums des US-Präsidenten (zwei Uhr nachts nach deutscher Zeit) auf einen zweiwöchigen Waffenstillstand geeinigt. Die Forderungen des Iran, der um seine Souveränität als Staat kämpft, sind demnach ausdrücklich nicht vom Tisch. Welche Rolle dabei der mitten im Iran gescheiterte Kommando-Einsatz der USA gespielt hat, ist noch unklar. Insgesamt wurden bei dem Einsatz wenigstens ein halbes Dutzend US-Flugzeuge und Hubschrauber zerstört. Darüber hinaus sind die Raketen- und Marschflugkörper-Arsenale der USA und ihrer Verbündeten so gut wie erschöpft.
Hoffen wir, dass dieser Waffenstillstand der entscheidende Höhepunkt der globalen Spannungen war, jener Zeitpunkt, ab dem sich die Zustände für alle sichtbar zum Besseren wenden werden. Garantieren kann ich das natürlich nicht. Für den Fall, dass gewisse Kräfte einen weiteren Versuch starten, einen heißen Dritten Weltkrieg zu entfachen, besteht für uns alle die Herausforderung, wie wir am besten unsere innere Balance aufrecht erhalten. Und es aushalten, dass wir - zumindest die Allermeisten meiner Leser - keinen direkten Einfluss auf das politische Geschehen dieser Welt haben (nochmal seufz). Möglicherweise ist dies die entscheidende spirituelle Herausforderung unserer Zeit, der wir uns alle stellen müssen, unabhängig von unserer persönlichen Weltanschauung.
Wie wir der Empörungsfalle entkommen
Wahrscheinlich ist es unnötig zu betonen, wie sehr ich inzwischen von Donald Trump enttäuscht bin. Hatte ich bisher noch irgendwie geglaubt, dass er auf seine eigene Weise das Gute für die Menschheit will, so kann ich im Moment nur noch einen Menschen im ungebremsten Größenwahn sehen. Sollte das alles nur eine Show für das gemeine Volk sein, was manche Kommentatoren der alternativen Medien tatsächlich annehmen, gratuliere ich Trump hiermit zu dieser überaus überzeugenden Leistung ;-). Ich bin jedenfalls enttäuscht und auch empört.
"Rein zufällig" hat mein Freund und Mitstreiter Michael Kent hat gerade passend zu den aktuellen Ereignissen eine neue Depesche über das Thema "Die Empörungsfalle" fertiggestellt. Es geht darin um die Wahrung der inneren Balance, einerseits durch den Nebel der Lügen, Manipulation und Propaganda sehen zu können - und trotzdem zuversichtlich und entspannt sein eigenes Leben konstruktiv zu gestalten. Für mich ist genau das meine größte tägliche Herausforderung. Ich empfehle ausdrücklich diese Ausgabe der Depesche, die voraussichtlich Ende nächster Woche lieferbar sein wird. Weitere Infos unter https://tolzin-verlag.com/fbu303