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[Tolzin 13/26] Nur noch weg aus Deutschland - aber wohin? Ein Vorschlag für Aussteiger

[Tolzin 13/26] Nur noch weg aus Deutschland - aber wohin? Ein Vorschlag für Aussteiger

Tolzin-‍Newsletter 13/2026

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Liebe Empfänger meines Newsletters,

 

vielleicht hatten Sie es damals mitbekommen: Während des Plandemie-Lockdowns hatte ich derart die Schnauze voll (sorry!) von Deutschland, dass ich nur noch weg wollte. Ich kaufte deshalb einen Hektar Land in einer deutschsprachigen Gemeinschaft in Bolivien, (www.zufluchtsort.com), mit der Aussicht, dort auch ein Haus zu bauen. Diese Gemeinschaft hat maximale Autarkie als Ziel. Ich dachte, wenigstens einen Teil des Jahres dort zu verbringen, würde es mir erleichtern, die hiesigen unerträglichen Zustände auszuhalten.

 

Inzwischen haben sich diesbezüglich meine Pläne als Folge einer Familienaufstellung nach Hellinger geändert. Erstmals in meinem Leben FÜHLTE ich mich für einen kurzen Moment mit meinen Vorfahren verbunden und verwurzelt. Das reichte, um zu entscheiden, dass mein Platz in Deutschland ist, komme, was da wolle.

 

Ich weiß nur wenig über die Generation meiner Eltern, nur das, was sie uns Kindern erzählt haben und was bei mir hängen blieb. Denn emotionale Bindungen und echte Gefühle zu zeigen, waren bei uns nicht üblich. Eben eine ganz normale deutsche Nachkriegsfamilie...

Was meine Eltern in Mecklenburg wirklich während und nach dem Krieg und dann unter kommunistischer Herrschaft durchgemacht haben, kann ich allenfalls ahnen. Mein Vater wurde im Krieg sehr schwer verletzt, mein Onkel blieb im Krieg, meine Großmutter väterlicherseits erlitt eine Schussverletzung und meine Mutter, soweit ich weiß, ein schweres Trauma, das ihr weiteres Leben prägen sollte. Meine beide Großväter wurden nach dem Krieg von den neuen Herrschern abgeholt und verschwanden spurlos im Gulag. Ich lernte sie nie kennen. 

 

Schließlich flüchteten meine Eltern 1953 über Berlin im letzten Moment - auch meinem Vater drohte Verhaftung - in den Westen und bauten sich hier ein neues Leben auf. Nur meine Großmutter mütterlicherseits blieb zurück. Warum genau, habe ich nie wirklich verstanden.

 

Und was die Generation davor während und nach dem ersten Weltkrieg durchgemacht hat, weiß ich schon gar nicht. Was ich aber während der Aufstellung spüren konnte, war, dass meine Vorfahren zwar nicht perfekt, aber doch aufrechte und fleißige Menschen waren, die ihre Heimat liebten.

 

Diese Liebe zur Heimat und Loyalität zum Land wurde im Dritten Reich missbraucht und nach dem Krieg aus unseren Herzen gerissen. So wie der Versailler Vertrag den Samen für den zweiten Weltkrieg legte, legte die Umerziehung der Deutschen durch die Alliierten und ihren willigen Helfern den Samen für die Entstehung der EU und damit eines neuen totalitären Regimes im demokratischen Gewandt.

 

Ich fürchte, das wird so lange weitergehen, bis endlich eine Generation lernt, diese Traumen aufzuarbeiten und damit aufhört, sie an die nächste Generation weiterzugeben. Und damit aufhört, sich durch Panikmache und Propaganda und Nötigung manipulieren zu lassen. Ich bedaure es sehr, erst recht spät in meinem Leben aufgewacht zu sein. Aber vermutlich ist spät besser als nie...

 

Wie dem auch sei, ich bleibe jetzt in Deutschland und verkaufe deshalb mein Baugrundstück, das im Prinzip sofort bebaut werden könnte. Es gibt verschiedene hübsche Häusertypen zur Auswahl. Die einzige Bedingung der Verantwortlichen bezüglich des neuen Besitzers ist die, dass er menschlich zur bereits bestehenden Gemeinschaft passen sollte.

 

Wer echtes Interesse hat, mir dieses Grundstück und das Baurecht abzukaufen, könnte vielleicht sogar noch dieses Jahr seine/ihre Zelte in Bolivien, mit Andenblick und in angenehmen Klima, aufbauen. Bei Interesse bitte einfach eine Email an

hans@tolzin-verlag.com

schicken. Alles Weitere dann im direkten Kontakt.


Weitere Infos über den "Zufluchtsort" gibt es auf www.zufluchtsort.com.  

  


 

 

Hanning & MiKe:
Deutschland lieben?


Zum Thema Heimatliebe habe ich kürzlich einen Songtext geschrieben und mein Freund MiKe hat diesen Text wunderbar vertont. In dem Lied geht es darum, die eigenen Wurzeln zu kennen, mit all ihrem Licht und ihren Schatten, um darauf aufbauen und Zukunft gestalten zu können.

 

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Ich bin gespannt, wie Ihnen das Lied gefällt und freue mich über Rückmeldungen :-)

In diesem Sinne herzliche Grüße
Ihr
Hans U. P. Tolzin
V.i.s.d.P.: Hans Tolzin, Widdersteinstr. 8, 70184 Herrenberg

 

  


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